Allgemeinmedizin und Schmerztherapie Garching

Darmsanierung

Darmsanierung

Gesunder Darm – gesunder Körper 

Der Darm dient nicht nur der Aufnahme von Nährstoffen. Er ist Hauptbestandteil unseres Immunsystems und das wichtigste Verteidigungssystem gegen Giftstoffe, die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen. Zu seinem Schutz und zum Aufschließen der Nährstoffe ist er dicht mit lebensnotwendigen Bakterien besiedelt. 

Durch jahrelange Ernährung mit denaturierten, nährstoffarmen Nahrungsmitteln - industriell verarbeitet und mit chemischen Zusatzstoffen belastet (Umweltverschmutzung, landwirtschaftliche Monokulturen, Pestizide etc.) leidet der Darm. Hinzu kommt der Missbrauch von Alkohol, Nikotin, Medikamenten und Abführmitteln, welche auf Dauer die Darmschleimhaut zerstören und zu vielerlei Beschwerden führen sowie Antibiotika in vielen Nahrungsmitteln.

Ein gesunder Darm bildet die Grundlage für einen gesunden Menschen. Liegt eine Störung des Darmmikrobioms vor, ist unsere Verdauung, das Immunsystem, ja sogar die Produktion unseres Glückshormons Serotonin gestört. Es kann zu vielfältigen Erkrankungen kommen die sich direkt im Darm, als Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder in gehäufter Infektneigung bemerkbar machen. 

Diagnostik?

Veränderungen des Darmmikrobioms (neu!!), Verdauungsstörungen, Entzündungen der Schleimhaut oder eine Schwäche des Darmimmunsystems können mit Hilfe einer einfachen Stuhluntersuchung erkannt werden. (weiterführende Diagnostik).

Therapie

Bei Störungen des Darmmikrobioms kommen je nach Befund verschiedene Behandlungsansätze zur Darmsanierung zum Einsatz:?

·          Schaffung eines gesunden Darmmilieus

·          Regeneration der Darmschleimhaut

·          Aufbau eines gesunden Darmmikrobioms

·         Anpassung des Ernährungsverhaltens

 

Diese einzelnen Behandlungsschritte müssen aufeinander abgestimmt und schrittweise erfolgen.

 

Mögliche Erkrankungen durch einen kranken Darm


•           Blähungen, „Reizdarm“, Verstopfung, chronische Darmerkrankungen
            (M. Crohn, Colitis ulzerosa), Migräne

•           Allergien, Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma, chronische Nasennebenhöhlenbeschwerden,  

            Autoimmunerkrankungen

•           Neurodermitis, Psoriasis

•           Chronische Schmerzleiden und Rheuma

•           Konzentrationsmangel, chronische Müdigkeit

•           Depressionen und Angstzustände

•           Pilzerkrankungen (Genitalpilz etc.)